20.5.2013 : 11:04 : +0200

die gestaltung der schule tendiert zum raumerlebnis, zum kindgerechten, spielerischen umgang mit der gebäudehülle, welche durch ihre vorspringenden augen auch optisch den kontakt mit der außenwelt sucht, durch die reduktion aber auf nur zwei materialien die körperhaftigkeit des nahen kirchenvolumens in eine futuristische sprache übersetzt und weiterführt. die „augen“ symbolisieren die neugierde, mit welcher die schüler in ihre umwelt und die welt blicken sollen, und saugen andererseits wie saugnäpfe die „welt“ in das innere der schule. das schulgebäude ist zusammen- gesetzt aus zwei baukörpern, welche eine interne 3-geschossige gasse bilden, um welche alle räume mit direkter sichtbeziehung angelegt sind.